Les Liquides Imaginaires

Das Wort Parfum kommt aus dem Lateinischen per fumus und bedeutet „durch Rauch”, der in religiösen Zeremonien durch das Verbrennen von Weihrauch und Harz hergestellt wurde. Als Opfer für die Götter spielte Parfum damals seine erste wichtige Rolle.Versuchung und Reiz in einer vollkommenen Verkörperung. Von Ägypten bis Griechenland, von den Römern zu den Arabern, von Marseille nach Grasse: das Parfum ist weit gereist und zog immer größere Kreise:es bekam eine neue Funktion, neue Duft-Nuancen wurden entwickelt und schließlich erhielt es auch eine eigene Verpackung: den Flakon.In Parfum-Kellern, die der gesellschaftlichen Elite vorbehalten waren, avancierte Parfum zum echten Luxusgut, eingefasst in Kristall, Gold und andere wertvolle Materialien.

Parfum wurde als modischer Trend zuerst in Paris eingeführt. Recht schnell folgte ganz Frankreich der Mode seiner Hauptstadt. Flaschen, Accessoires und Kosmetikprodukte waren in aller Munde und die Zeichen der Zeit. Heute sind Parfumeure, Mode-Designer sowie die liebevoll als „Nasen” betitelten Experten kontinuierlich dabei, neue Düfte zu kreieren, damit zu experimentieren und Neuerungen einzuführen. Parfum hat sich mit der Zeit verändert und ist heutzutage viel weniger mit seinem religiösen Ursprung verbunden. Mit dem Wunsch, den größten Teil der Welt mit Parfum zu verzaubern, hat der Markt es geschafft, sich selbst zu etablieren. Der Charme ist verschwunden, der Duft hat seinen Zauber verloren, und es handelt sich nicht länger um mehr als ein Objekt der Begierde. Zurück bleiben unvergessliches Zittern und die Sehnsucht nach mystischen Düften.

Die Essenz des Parfums muss wieder zurück zu seinem olfaktorischen Kapital, um zu träumen, zu reinigen, zu bezaubern, zu phantasieren, um einen imaginären Duft der Vergänglichkeit zu zeichnen. Die Zeremonie wird wieder hergestellt, ein Ritual, das mit neuen Materialien und großen Gesten parfümiert ist. Die Kreation eines außergewöhnlichen Flakons ist eine Hommage an die Handwerkskunst und hat auch als alleinstehendes Objekt einen großen Wert. In einem geheimnisvollen Objekt, einer Amphora, ist die Urform des Parfums enthalten. Dies waren die Reflexionen und Gedanken, die Philippe di Meo dazu inspirierten, Les LIQUIDES IMAGINAIRES zu kreieren. Die duftenden sinnbildlichen Eaux sind mit großer emotionaler Kraft und etwas Sakralem ausgestattet. Heilend, engelsgleich, erotisch oder esoterisch: sie aromatisieren, duften, reinigen oder parfümieren.

Eine wunderbare Alchimie entstand aus der Zusammenarbeit mit den Parfumeuren aus Givaudan, echten Experten auf ihrem Gebiet. Sie ließen ihre Nasen schweifen, um die „liquides imaginaires“ zu erschaffen. Dabei ließen sie Grenzen, Vorschiften aber auch die Möglichkeit, dass ein Parfum sich verfärben oder sich gar ganz in Rauch auflösen kann, hinter sich. Diese Düfte sind wie Mosaiken: sie werden benutzt, um Gedanken, Intentionen und Beichten zu deuten. Sie speichern Phasen des Lebens, Begehrlichkeiten, Überzeugungen, Stärken und Schwächen. Vergängliche Körper, die helfen, die materielle Welt zu verlassen und in die imaginäre Welt, den inneren Geist einzutauchen, andere Felder zu entdecken und neue Begierden zu finden.

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