Robert Piguet

Robert Piguet, Lehrmeister berühmter Couturieurs von Pierre Balmain, Hubert de Givenchy oder Christian Dior war im Paris der 30er Jahre der Pariser Modeschöpfer schlechthin.

Bereits mit 17 Jahren skizzierte Piguet erste Modeentwürfe. Gemäß Familientradition sollte der der 1901 geborene jüngste Sohn einer angesehen Schweizer Bankiers- und Politikerdynastie eigentlich Bankier werden, ging jedoch mit 19 Jahren und gegen Widerstand seiner Eltern nach Paris und lernte dort sein Handwerk bei Poiret und Redfern, damals die angesehensten Couture-Häuser.

1933 eröffnete er seinen ersten Salon, zunächst am Quai Malaquais, später am glamourösen Rond Point. Tout le Monde trug seine Kreationen und die berühmtesten Frauen seiner Zeit von Edith Piaf bis Colette lagen dem „Prinzen der Mode“ zu Füßen. 1944 lancierte Piguet “Bandit”, nur wenig später “Visa” und drei Jahre später seinen bis heute größten Erfolg “Fracas”; alle drei Düfte wurden von Germaine Cellier kreiert, damals eine der wenigen Parfumeurinnen.

1950 kam der letzte von Piguet selbst lancierte Duft auf den Markt: Baghari, benannt nach einer indischen Stadt. Cravache, ein Herrenduft folgte erst Jahre nach der Schließung des Hauses Piguet, 1963.

Robert Piguet wurde in den folgenden Jahren Mentor und Lehrmeister einiger Schüler, die später zum Teil selbst zu Legenden wurden: Christian Dior, Antonio del Castillo, Hubert de Givenchy, James Galanos, Marc Bohan und Serge Guerin. 1951 setzte sich Piguet aus gesundheitlichen Gründen zur Ruhe. Nur zwei Jahre später starb er mit 54 Jahren in Lausanne.

                                          

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